Drei ♥Tipps für einen erfolgreichen Elevator Pitch

Vielleicht kennst Du das: Du setzt Dich hin, überlegst, was Du sagen möchtest, schreibst vielleicht dazu ein paar Sätze auf, lernst diese Sätze auswendig und wenn Du diese Sätze präsentieren willst, fühlst Du Dich mehr als unsicher.

In diesem Blog-Artikel bekommst Du drei Tipps, damit Du Dein Gegenüber mit Deinem Elevator Pitch in wenigen Sekunden begeisterst.

♥Tipp 1: „Deine Gefühle – Was wollen sie Dir sagen?“

Deine Gefühle zeigen Dir, ob Dein Elevator Pitch erfolgreich sein wird. Je wohler Du Dich als Ersteller/in mit Deinem Elevator Pitch fühlst, desto stärker ist die Überzeugungskraft. Fühlst Du Dich mit Deinem Elevator Pitch eher unwohl, dann lohnt es sich aus der Kampfarena des „Funktionieren wollens“ auszusteigen und noch einmal genauer hinzuschauen.

Gegebenenfalls sind es innere Blockaden, Verletzungen aus Deiner Vergangenheit oder Glaubenssätze, die Dich nicht überzeugen lassen oder Du agierst gegen Deine Werte.

Komme mit Dir ins Reine und lade Deine Gefühle ein, Dir zu zeigen, was los ist. Alle Gefühle haben ihre Berechtigung. Freunde Dich mit Deinen Gefühlen an und beantworte aus Deinem Herzen heraus folgende Fragen:

  • Was bedeutet „Elevator Pitch“ für mich?
  • Was fühle ich, wenn ich an „Elevator Pitch“ denke?
  • Weshalb bin ich traurig, mutlos, unsicher, ärgerlich…?
  • Wie kann dieser Elevator Pitch in meinem Leben verbessert werden?

Hilfreich ist, die Antworten aus Deinem Kopf zu Papier zu bringen. Schreib‘ spontan alles auf, was Dir in den Sinn kommt. Es darf auch politisch unkorrekt sein.

♥Tipp 2: „Dein Gegenüber – Ein Mensch, der gesehen werden will“

Wem willst Du etwas sagen? Wer ist Dein Gegenüber und wer steht vor Dir?

Dir gegenüber steht immer ein Mensch. So, wie Du auch wahrgenommen werden willst, möchte dieser Mensch auch gesehen und gehört werden.

Mehr als die Formulierung eines Elevator Pitchs trägt Deine innere Einstellung zu dem Menschen, der Dir gegenübersteht, dazu bei, ob dieser auf Dich, Deine Idee oder Deinen Wunsch aufmerksam werden will. Folgende Fragen helfen Dir bei der Erstellung Deines Elevator Pitchs:

  • Wie kann ich mein Angebot/ meine Idee/ meinen Wunsch so präsentieren, dass sich mein Gegenüber gesehen und angesprochen fühlt?
  • Welche Bedürfnisse hat mein Gegenüber?

Steige in die Schuhe Deines Gegenübers und schaue mit seinen Augen auf Dich und Deinen Elevator Pitch.

♥Tipp 3: „Dein Ziel – Weshalb ist Dir Dein Elevator Pitch  wichtig?“

Es lohnt sich, Dir die Zeit zu nehmen, herauszufinden, was Du mit Deinem Elevator Pitch erreichen möchtest. Je klarer Du selbst bist, weshalb Dein Gegenüber zuhören soll, umso überzeugender kommt es bei Deinem Gegenüber an.

In meinen Workshops lade ich die Teilnehmenden dazu ein, Ihren Elevator Pitch mündlich zu üben. Im letzten Workshop sagte eine Teilnehmerin, dass sie keinen Anfang finden würde. Sie erzählte, dass sie Kollegen von einer Sache überzeugen wolle. Ich lud sie ein, uns etwas über ihre Idee zu erzählen und es stellte sich heraus, dass sie nicht wirklich wusste, weshalb sie ihre Kollegen überzeugen möchte. Wir fanden gemeinsam heraus, was das Ziel ihrer Kurzpräsentation war. Danach fiel es ihr deutlich leichter, in die Formulierung zu kommen.

Die Beantwortung der folgenden Fragen helfen Dir, klarer zu werden:

  • Welche meiner Bedürfnisse stille ich mit meinem Elevator Pitch?
  • Ist das wirklich mein eigenes Ziel oder das von Experten, der Gesellschaft, meinen Kollegen…?
  • Was sehe, fühle, spüre ich, wenn ich das Ziel erreicht habe?
  • Was wird sich positiv verändert haben, wenn ich dieses Ziel erreicht habe?

Falls Du Fragen zu diesem Blog-Artikel oder Anmerkungen hast, kontaktiere mich gerne unter info@petraniessen.de oder 0173-5779939. Wenn Du meine Tipps mit Freude, Leichtigkeit und gleichzeitig lösungsorientiert dauerhaft anwenden möchtest, lade ich Dich herzlich ein, an einem meiner Termine teilzunehmen.

Deine Petra Nießen
Coach für Selbstliebe
Life- und Business-Coach

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