Elevator Pitch – Impulsvortrag und Übungen

Was ist ein Elevator Pitch?

Wann kann ein Elevator Pitch angewendet werden?

Was sind die Ziele eines Elevator Pitchs?

Welche Vorteile hat der Ersteller von einem Elevator Pitch?

Wie ist der Zusammenhang zwischen Positionierung und Elevator Pitch?

Wie bereite ich mich inhaltlich auf einen Elevator Pitch vor?

Wie ist die Struktur des Elevator Pitchs?

Welche Varianten eines Elevator Pitchs gibt es?

Was hat ein Elevator Pitch mit den fünf Säulen der Identität zu tun?

Unter anderem diese Fragen beantwortete ich am 23. Januar 2018 im Rahmen meines Impulsvortrages bei den MomPreneurs in Ringen im Kreis Ahrweiler.

Großartig fand ich, dass nach dem Vortrag alle anwesenden Unternehmerinnen spontan ihren eigenen Elevator Pitch vorgestellt haben. Es lag an der sehr wertschätzenden Atmosphäre, dass alle Teilnehmerinnen den Mut aufgebracht haben, sich und ihr Business in 60 Sekunden zu präsentieren. Manche taten dies zum ersten Mal, manche in abgewandelter Form. Jede einzelne bekam ein wertschätzendes Feedback und hat wertvolle Tipps für Ihr Business mit nach Hause genommen.

Ein ganz herzliches Dankeschön von mir an alle Teilnehmerinnen! Es war ein sehr bereichernder Vormittag – auch für mich!

Ziel des Elevator Pitchs

Beim Elevator Pitch geht es nicht darum, Ihr gesamtes Portfolio vorzustellen oder vor Ort zu verkaufen. Das Ziel eines Elevator Pitchs ist „lediglich“, den Ball ins Spiel zu bringen und die Aufmerksamkeit, das Interesse bzw. die Neugier des Gegenübers zu erwecken. Wichtig ist, dass Ihre 60 Sekunden Präsentation immer mit einem Appell endet. Ansonsten verpufft Ihr Elevator Pitch. Der Appell ist ein Angebot, das es ermöglicht, Ihr Gegenüber ins Handeln zu bringen. Ein Appell kann beispielsweise so aussehen:

  • Gerne überreiche ich Ihnen meine Visitenkarte…
  • Meine Kontaktdaten finden Sie auf meiner Webseite www….
  • Im Anschluss an meinen Vortrag lade ich Sie auf ein ausführlicheres Gespräch ein…
  • Gerne können wir einen telefonischen Termin vereinbaren…

Vorbereitung des Elevator Pitchs

Auch bei meinem Vortrag hat sich wieder gezeigt, dass der Elevator Pitch gut vorbereitet sein sollte:

  • Was sind die Ziele des Pitchs?
  • Wer ist mein Gegenüber?
  • Was genau möchte ich präsentieren?
  • Welchen Nutzen hat mein Gegenüber?
  • Was zeichnet mit aus?
  • Was ist mein Appell, was soll mein Gegenüber tun?

Bei all diesen Fragen geht es auch um Sie! Wichtig ist, dass Sie von Ihrem Angebot bzw. Ihrer Idee überzeugt sind, damit Sie es auch überzeugend anbieten können.

Meiner Meinung nach ist es bei der Vorbereitung zum Elevator Pitch wichtig, sich erst einmal mit sich selbst zu beschäftigen, ggf. sich die eigenen fünf Säulen der Identität noch einmal anzuschauen. Wer bin ich, was will ich, was will ich anbieten… Wenn Sie sich mit Ihrem Elevator Pitch noch nicht wohlfühlen, dann schauen Sie genau hin, weshalb dies so ist. Manchmal sind es auch innere Blockaden oder Glaubenssätze, die uns noch nicht überzeugen lassen.

Elevator Pitch – ein Prozess

Ein Elevator Pitch ist ein Prozess. Von daher verzweifeln Sie nicht, wenn Sie es nicht von Anfang an zu Ihrer Zufriedenheit hinbekommen. Ein guter Elevator Pitch bedeutet üben, üben, üben…und ich bin überzeugt, dass es allen von uns so geht.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen beim nächsten Mal, wenn Sie sich präsentieren dürfen, ganz viel Glück und Erfolg!

Wenn Sie in wertschätzender Gemeinschaft üben möchten, schreiben Sie mir oder bestellen meinen Newsletter. Ich werde demnächst eine Elevator Pitch – Übungsgruppe anbieten.

Ihre Petra Nießen