Leben in Beziehungen

bei dir bleiben - während Beziehung geschieht

Leben in Beziehungen

Beziehung geschieht immer.

Im Job. In der Familie. In Freundschaften.

Und in dir selbst.

Beziehung ist keine Nebensache. Sie wirkt – im Privaten wie im Beruflichen. In Gesprächen, in Entscheidungen, im Verhalten.

Wo Menschen miteinander in Verbindung stehen, überlagern sich Gedanken, Erwartungen, Verantwortung und unausgesprochene Spannungen. Wird nicht mehr unterschieden, was zu wem gehört, geht die eigene Stimmigkeit verloren – und es zeigen sich Konflikte oder Rückzug.

Tragfähig – auch für den Körper – werden Beziehungen dort, wo du dich selbst nicht verlässt.

Worum es hier geht

Meine Arbeit setzt dort an, wo innere Wahrheiten und äußere Realitäten aufeinandertreffen und sich die individuelle Begrenztheit zeigt.

Hier geht es um die Basis tragfähiger Beziehungen. Sie entsteht, wenn:

  • innere Realität und äußeres Handeln in Kohärenz zueinander stehen
  • Grenzen wahrgenommen und geäußert werden
  • Verantwortung gemeinsam übernommen wird
  • der Körper ernst genommen wird, bevor eigene Grenzen übergangen werden
  • Gegenseitige Würde zur Tragfähigkeit gehört – mit oder ohne Worte

Es geht darum, innere und äußere Zusammenhänge zu erkennen, Relevantes von Irrelevantem zu unterscheiden und dadurch Orientierung zu gewinnen.

Nicht für vorschnelle Lösungen. Sondern zur Klärung, die länger trägt.

Ich arbeite mit Menschen, die spüren, dass ihr bisheriger Umgang mit Beziehung, Verantwortung oder Rolle körperlich nicht mehr aufgeht – im Job wie im Privaten. Der Körper ist oft der Erste, der reagiert – Wahrnehmung zeigt sich jedoch auf mehreren Ebenen.

Wie ich arbeite

In dem Raum, den ich halte, hat alles seine Daseinsberechtigung. Hier wird nicht wegdiskutiert, sondern auf Stimmigkeit geprüft.

Ich halte Komplexität aus, ohne vorschnell zu vereinfachen. So kann sich zeigen, was wesentlich ist – und was nicht.

Wo Unterscheidung möglich wird, kann innere Ordnung entstehen. Mit ihr wächst die Fähigkeit, bewusst zu entscheiden.

Einzel-, Paar- und Begleitung im Job

Beziehung zeigt sich auf unterschiedliche Weise. Manchmal reicht es, alleine hinzuschauen. Manchmal braucht es den gemeinsamen Raum.

Entsprechend findet die Begleitung im Einzelkontakt, mit zwei Menschen in Beziehung oder im beruflichen Kontext statt.

Private Beziehungen und berufliche Verantwortung wirken gegenseitig auf ihre Tragfähigkeit. Was in einem Bereich nicht stimmig ist, zeigt sich oft im anderen.

Es entsteht ein Ort, an dem Begegnung Raum bekommt – in dem Belastung benannt werden darf, ohne dass Würde verloren geht:

  • Einzelbegleitung: dein innerer Raum – Begegnung mit dir selbst
  • Paarbegleitung: gemeinsamer Raum – Begegnung im Miteinander
  • Begleitung im Job: beruflicher Raum – Begegnung mit Arbeit, Rolle und Verantwortung

Diese Formen beschreiben Beziehungsräume, keine Methoden. Sie können für sich stehen oder sich ergänzen – je nachdem, was sich zeigt. Was im Mittelpunkt steht, ergibt sich nicht aus einem Konzept, sondern aus dem gemeinsamen Hinschauen.

Für wen diese Arbeit passt

Diese Begleitung ist für Menschen, die

  • merken, dass ihr Körper längst „Nein“ sagt
  • müde sind von Worten, die nicht tragen
  • Beziehung auf unterschiedlichen Ebenen wahrnehmen möchten
  • zweifeln, welcher Weg noch richtig ist
  • sich Zeit für innere Klarheit nehmen möchten
  • integer handeln möchten – während Beziehung geschieht

Nicht, um alles erklären zu können. Sondern um klar zu sein – bevor entschieden wird. Und um bei sich zu bleiben, ohne Beziehung aus dem Blick zu verlieren.

Meine Haltung

Wo Menschen einander begegnen, wird Verantwortung gemeinsam. Schuld trennt. Verantwortung verbindet.

Es geht nicht um „So solltest du sein“, sondern „Ich bin – und du bist“. Nicht um richtig oder falsch. Sondern darum, im Kontakt zu bleiben – und zu spüren, was trägt und was nicht.

Wenn das für dich stimmig ist, melde dich gerne.

Von Herzen, Petra Nießen