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Risikobewusstsein

Risikobewusstsein ergänzt durch Vertrauen schafft Sicherheit mit Leichtigkeit.

„Das größte Risiko unserer Zeit liegt in der Angst vor dem Risiko.“

Helmut Schoek, 1922-1993, österreichisch-deutscher Soziologe und Publizist

Risikobewusste Menschen sind sich des Gefahrenpotenzials bewusst, das das Leben so mit sich bringt.

Schauen wir uns das Risiko in seiner Definition mal an:

„Ein Risiko ist das Wissen um die Möglichkeit, dass etwas passiert.

Es ist also „lediglich“ das Wissen um eine Möglichkeit. Passiert ist im Hier und Jetzt erst einmal noch nichts. Diese Erkenntnis kann zumindest für den Moment beruhigend wirken.

Risikoaffin oder Risikoavers?

Es gibt Menschen, die sind risikoaffin bzw. risikofreudig und gehen gerne Risiken ein. Andere wiederum sind risikoavers und scheuen jegliches Risiko und wollen sich zu 100% absichern. Erste Kategorie hat vielleicht Vertrauen ins Leben oder braucht den Kick, um sich zu fühlen. Die zweite Kategorie hat auf jeden Fall Angst und wollen Sicherheit um jeden Preis.

Risikobewusstsein ist ein schönes Thema, um aufzuzeigen, dass es sich lohnt, den Kopf mit dem Herzen zu ergänzen. Lies gerne im folgenden weiter.

Der Kopf sagt: Schaue Dir Deine äußeren Risiken an.

Es gibt eine Fülle von äußeren Risiken, die den Alltag prägen können:

  • Das finanzielle Risiko beim Aktienkauf oder durch immer steigende Preise,
  • das gesundheitliche Risiko durch Rauchen, Alkohol trinken, Impfen oder COVID 19,
  • das Verlassen werden nach dem Fremdgehen,
  • die Kündigung von Seiten des Arbeitgebers, wenn die aufgetragenen Aufgaben nicht erledigt werden,
  • der Rückzug von Freunden, wenn man plötzlich zu sich steht,

Was sagt der Verstand oder auch die Vernunft? Kontrolle muss her. Das äußere Risiko muss verschwinden.

Die Unternehmenswelt hat zur Minimierung der äußeren unternehmerischen Risiken ein professionelles Risikomanagement-System geschaffen und versucht damit die Risiken zu identifizieren und zu bewerten, gegenzusteuern und zu überwachen. Bei unseren persönlichen Risiken läuft das Risikomanagmenent-System meist nicht ganz so analytisch und strukturiert ab. Aber unser Kopf strengt sich entweder bewusst oder auch unbewusst an, um die Risiken zu identifizieren und den möglichen Schaden zu vermeiden.

Das Herz sagt: Schau Dir die inneren Risiken an.

Was sagt das Herz?

Schau Dir Dein Risiko genauer an. 
Hab' keine Angst vor Deiner Angst.
Hole Dein Vertrauen in Dich und Deinen Weg mit rein.
Dann bleibst Du lockerer und kannst überlegen,
was im Hier und Jetzt Deine nächsten Schritte sind.

Ansonsten erzeugst Du nur Panik und Dein Risikobewusstsein hilft Dir nicht,
Dein Leben in Leichtigkeit zu lieben.

Es kommt eh so, wie es kommen muss.
Und trotzdem kannst Du als Mensch beeinflussen,
wieviele Umwege Du gehen wirst.

Damit Du leichter durchs Leben gehst, ist es sinnvoll die Ängste,
die hinter den äußeren Risiken stehen, zu minimieren.

Ein sinnvolles und ganz sachliches Instrument ist tatsächlich das Risikomanagement-System der Unternehmenswelt.
Übertragen lässt es sich anwenden zur Minimierung der inneren Risiken, 
den Ängsten und Sorgen. 

Damit das, was im Außen kommt, in Klarheit gesehen werden kann
und angstfreie Lösungen gefunden werden,
bei denen wieder die Liebe zu fließen beginnt. 
Für Dich. Aber auch für die ganze Welt.

Ergänze Dein persönliches Risikomanagement durch Vertrauen.

Ängste und Sorgen können blockieren und stehen dem Vertrauen im Weg. Ängste können entweder so groß sein, dass die Menschen, die sie spüren, im Hier und Jetzt handlungsunfähig werden. Oder die Ängste verhindern die Leichtigkeit und die Menschen versuchen mit sehr viel inneren Druck, in die 100%ige Sicherheit zu kommen.

Jeder Risikomanager weiß, dass nicht alle Risiken zu 100% ausgeschaltet werden können. COVID 19 zeigt uns beispielhaft auf, dass wir noch so sehr für die Zukunft planen können. Die Gefahren, die auftauchen können, können im Voraus manchmal gar nicht betrachtet und somit auch nicht minimiert werden. Viele Menschen spüren zurzeit eine hohe Unsicherheit, weil alle am eigenen Leib erfahren, dass ein Kontrollieren nicht zur absoluten Sicherheit führt.

Es macht durchaus Sinn, die Risiken, Ängste und Sorgen zu betrachten und minimieren zu wollen. Überträgt man das unternehmerische Risikomanagement auf ein persönliches, kann es folgendermaßen definiert werden:

Persönliches Risikomanagement ist 
die planmäßige Vorgehensweise zur 
Identifikation, Bewertung, Steuerung und Überwachung 
von persönlichen Risiken, Ängsten und Sorgen.

Der Druck dahinter, wieder in die 100%ige Sicherheit zu gelangen, kann in die Misere führen. Ohne Vertrauen, wird es – gerade in der heutigen Zeit – schwer. Zu Vertrauen habe ich bereits Tagesimpulse verfasst (siehe weiter unten). Auf diese verweise ich gerne.

Ich lade Dich dazu ein, Dein persönliches Risikomanagement durch Vertrauen zu ergänzen, damit Du beim Risiko vermeiden nicht auf der Strecke bleibst. Sinnvolle Steuerungsmöglichkeiten kannst Du besser ergreifen, wenn Du Dich leichter und damit ruhiger fühlst.

Im morgigen Tagesimpuls erfährst Du, wie Du ein professionelles Management-System für die Minimierung Deiner Ängste und zur Steigerung Deines Vertrauens nutzen kannst.

Und hier geht es zum Vertrauen:


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