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Liebe

Die Liebe schweißt zusammen. Die Risse kommen durch die Bedürftigkeit.

„Liebe macht nicht blind. Der Liebende sieht nur weit mehr als da ist.“

Oliver Hassencamp, 1921-1988

Oliver Hassencamp war Schauspieler, Kabarettist und Autor. Im Netz habe ich eines seiner Bücher aus dem Jahre 1969 gefunden mit dem Titel: „Ich liebe mich.“ Die Selbstliebe war also schon vor 53 Jahren Thema. Das habe ich damals gar nicht mitbekommen. 😉 Hätte ich solch ein Buch schon zu meinen Kinder- bzw. Jungendzeiten in die Hand bekommen, wäre mein Leben vielleicht ganz anders geworden. Aber, alles braucht seine Zeit und ist gut so, wie es ist. Ich will mich nicht beklagen und bin glücklich, dass ich heute weiß, was Selbstliebe ist, deren Wichtigkeit mit Sicherheit nicht erst 1969 erkannt wurde.

Die Selbstliebe lässt auch andere lieben.

„Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.“ Wer kennt diesen Satz nicht, der folgendes aufzeigt: Wenn ich mich nicht selbst liebe, dann liebe ich auch den anderen nicht. Was „Liebe Dich selbst“ bedeutet, können wir vom Verstand her erklären und hat nichts mit Egoismus zu tun, im Gegenteil. Wenn wir in uns die Liebe nicht nur vom Kopf her entdecken, sondern wirklich in unserem Körper fließen spüren, dann erkennen wir: „Ach, das ist Liebe.“

Minimiere das Risiko „Bedürftigkeit“.

Soll die Liebe nachhaltig sein, dann lohnt es sich, das Risiko „Bedürftigkeit“ zu betrachten, das sich häufig als Liebe im Außen tarnt. Wenn Du den Schaden „Leid“ vermeiden möchtest, gilt es, Deine Bedürftigkeit in Dein Bewusstsein zu holen. Entdecke Deine Bedürftigkeit: Deine Muster, Deine Glaubenssätze, Deine Ängste, Dein inneres Kind etc. Selbstreflektion ist eine Steuerungsmaßnahme, die das Risiko „Bedürftigkeit“ und den Schaden „Leid“ minimiert.

Bleiben wir bei den Ängsten, den Feinden der Liebe, können wir uns folgende Frage stellen:

"Wovor habe ich Angst?"

Angst, verlassen zu werden?
Angst, nicht ausreichend gesehen zu werden?
Angst, betrogen zu werden?
Angst, nicht gut genug für den anderen zu sein?
Angst, den Job zu verlieren?
...

Viele Menschen haben Angst vor der Angst. Wenn wir den Mut entwickeln, uns unsere Ängste in der Tiefe anzuschauen, dann ist der erste Schritt zur Minimierung der Bedürftigkeit getan und wir nähern uns einem Leben in Liebe.

Die Liebe ist die Basis für alle Beziehungen.

Die Liebe ist nicht nur zwischen zwei „Liebes“-Partnern wichtig. Sie ist die Basis für alle Beziehungen in allen Lebensbereichen – auch im Job. Die Liebe zu leben, ohne bedürftig zu sein, ist eine Herausforderung, die uns alle angeht, um die Welt von missbräuchlichen Handlungen zu retten.

Ich lade Dich ein, Deine eigene Bedürftigkeit zu entdecken und sie durch die Liebe zu ersetzen, damit sie Dich im Außen nachhaltig zusammenschweißen kann. ❤️


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