Karriereberatung, Selbstliebe lernen, Life-Coaching.

Mangel

Wenn Du Dich nicht ausreichend bezahlen lässt, bringst Du Mangel in die Welt.

Heute geht es um folgende Frage:

Welcher Glaubenssatz verhindert Deine (finanzielle) Fülle in Deinem Leben und die Fülle in der Welt?

Auch mit Geld kann Missbrauch betrieben werden, sowohl auf beruflicher als auch auf privater Ebene.

In diesem Tagesimpuls beschränke ich mich auf den beruflichen Sektor zwischen zwei Seiten, wobei immer beide Seiten beteiligt sind. Welche Seite bist Du?

  • Arbeitgeber und Arbeitnehmer
  • Selbständige/Unternehmer und Kunden
  • Kooperationspartner und Kooperationspartner
  • Unternehmer und Subunternehmer

Auch die unterschiedliche Bezahlung von Männern und Frauen kann in die Betrachtung mit einbezogen werden. Unter Missbrauch verstehe ich, wenn die Balance zwischen Geben und Nehmen nicht gegeben ist. Die fehlende Balance kann durch Druck, Angst, ungute Glaubenssätze und Muster entstehen und all diese „Übeltäter“ sind stets auf beiden Seiten zu finden.

Mit meinem heutigen Tagesimpuls „Wenn Du Dich nicht ausreichend bezahlen lässt, bringst Du Mangel in die Welt.“ möchte ich diejenigen ermutigen, die in der Vergangenheit nicht den Mut aufbringen konnten, ihre wertvollen Leistungen für wertvolles Geld auszugleichen.

In meiner Beratung für Selbständige geht es immer wieder um die Frage nach der Höhe des Honorars bzw. des Produktpreises. Bei Bewerberinnen und Bewerbern geht es immer wieder um die Frage, welches Gehalt im Bewerbungsprozess verlangt werden kann. Sitzen manche Menschen schon fest im Sattel geht es darum, welche Gehaltsforderungen sie angehen können, wenn im Außen alles teurer wird oder die Leistungen nicht mehr denen entspricht, die im Arbeitsvertrag ursprünglich vereinbart wurden.

Glaubenssätze regieren das „Geld verdienen“.

Im Kern geht es bei vertraglichen Verhandlungen immer um die Frage: Was bzw. wieviel verdiene ich?

Verdienst Du denn etwas? Was bist Du wert?

Und die Antwort darauf? Eine gerechte Antwort (für beide Seiten) zu finden ist gar nicht so leicht. Vor allem, wenn sie zusätzlich verknüpft ist mit dem Glaubenssatz aus meinem gestrigen Tagesimpuls: „Ich bin nicht gut genug.“

Auch das Wort „verdienen“ kann missgedeutet werden, wenn folgender Glaubenssatz besteht: „Ich verdiene es nicht, gut behandelt zu werden.“

Wenn beispielsweise folgendes Muster besteht, könnte es schwer fallen in Gehaltsverhandlungen auf Augenhöhe zu gehen: „Wenn ich missbraucht werde, werde ich geliebt.“

Aber auch andere Glaubenssätze können im Verborgenen schlummern und daran hindern finanzielle Fülle zu generieren:

  • „Ich bin nichts wert.“
  • „Ich bin es nicht wert, geliebt zu werden.“
  • „Ich kann nicht mit Geld umgehen.“
  • „Der Mann bringt das Geld nach Hause.“
  • „Geld ist nicht so wichtig.“
  • „Geld macht nicht glücklich.“
  • „Geld verdirbt den Charakter.“
  • „Wer viel hat, der hat auch viel zu verlieren.“

Welcher Glaubenssatz einen Menschen daran hindert, ausreichend Geld zu verdienen, ist ganz individuell. Wobei zusätzlich das Wort „ausreichend“ im Einzelfall zu konkretisieren ist.

Welcher Glaubenssatz trifft auf Dich zu? Irgendwann kommt der Zeitpunkt, in dem es Zeit ist, ihn aufzulösen. Denn Mangel ist für Niemanden gut. Und ein Niemand bist auch Du nicht.

Zwei Geschenke für die gemeinsame Fülle.

Damit die Balane in der Welt hinsichtlich Geben und Nehmen erhalten bleibt, geht es beim „Geld verdienen“ immer um den Austausch von zwei Geschenken: Der eine gibt ihre/seine Leistung und der andere gibt Geld, falls er nicht etwas Vergleichbares zu geben hat. Dadurch entsteht Fülle auf beiden Seiten. Erhält eine Seite nicht genug Geld und kann im schlimmsten Falle seinen eigenen Lebensunterhalt nicht bestreiten, schicken beide gemeinsam Mangel in die Welt.

Wir sind alle miteinander verbunden und kommen aus einer Quelle. Wenn Jemand Bedenken hat, ausreichend Geld zu verlangen, sollte sie oder er sich immer auch klarmachen, dass auch die andere Seite auf einer anderen Ebene darunter zu leiden hat.

Zum Abschluss möchte ich heute noch aus drei meiner vergangenen Tagesimpulse zitieren und alle drei Zitate zu einem neuen Satz zusammenfassen:

„Setzen wir Geld als wertvolles Geschenk ein, als Wertschätzung für die Fähigkeiten, die andere zu geben haben?“

Tagesimpuls „Geld bewirkt Gutes.“

„Wie groß ist Dein Druck, ausreichend Geld zu verdienen? Höher, weiter, mehr. Funktionieren ist angesagt. Freiwillig ziehen wir in unser Gefängnis ein.“

Tagesimpuls „Stress kostet Geld.“

„Welche Ängste bezüglich Geld in uns schlummern und wie sie ausgelöst wurden ist individuell. Als Risikomanagerin weiß ich, dass es wichtig ist, die Ängste bzw. Risiken zu minimieren, damit sie die „Macht“ über uns verlieren.“

Tagesimpuls „Geld gibt Sicherheit und schafft Angst.“

Alle drei Textausschnitte zusammengefasst, könnte folgenden Satz ergeben:

Ohne Druck und Angst hat Geld keine Macht 
und kann als wertvolles Geschenk für die Freiheit 
eines jeden Menschen betrachtet und 
als Wertschätzung für die Fähigkeiten anderer 
eingesetzt werden.
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Kontaktiere mich gerne, wenn Du Ängste, alte Muster, Glaubenssätze & Co. bezüglich Geld erkennen und/oder auflösen möchtest.


Alle Tagesimpulse findest Du hier:

Unter anderem diese Tagesimpulse passen zum heutigen Impuls „Mangel und Geld“:

Mut